21.05.2016

DPP 2016 // Nominierungsrunde eröffnet


Alle Jahre wieder:
Die Nominierungsrunde des Deutsche Phantastik Preises ist eröffnet!


Worum geht es?
Der Deutsche Phantastik Preis ist ein Publikumspreis (das heißt jeder! Du, du und ganz besonders DU kannst mit abstimmen und vor allem mit nominieren), bei dem jedes Jahr die besten Romane, Anthologien, Kurzgeschichten uvm. aus dem Vorjahr vorgeschlagen und gekrönt werden. 

Du willst mit abstimmen? - So geht's!
Klicke HIER um zum ersten Formular der Nominierungsrunde zu kommen.
Gib in das vorgesehene Feld deine eMail Adresse ein und bestätige mit "Senden/Speichern"

Nun erhältst du eine in deinem Mail-Postfach eine eMail vom DPP, darin enthalten, ein ziemlich langer Code. Kopiere diesen und gehe über den Link in der Mail zurück zum Formular. 
Im neuen Formular steht bereits Deine Mail-Adresse, füge zusätzlich den kopierten Code in das dafür vorgesehene Feld ein und klicke erneut auf "Senden/Speichern"

Und schon kann es los gehen!
In den folgenden Kategorien kannst Du Werke eintragen, die im Jahr 2015 erschienen sind. Wenn du den Art Skript Phantastik Verlag unterstützen willst kannst du für folgende Bücher stimmen:

In der Kategorie Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung können unsere beiden Anthologien "Die dunkelbunten Farben des Steampunk" und "Fantasy Noir" vorgeschlagen werden. Klickt auf den Titel der jeweiligen Anthologie und schaut Euch Infos und YouTube-Lesungen zu den Kurzgeschichten an.

In der Kategorie: Beste deutschsprachige Kurzgeschichte stehen gleich eine ganze Menge Autoren und Kurzgeschichten aus oben genannten Anthologien zur Verfügung. Hier eine Aufzählung:

Silberne Augengläser // Detlef Klewer
Rosaroter Dampf // Stefanie Bender
Rot wie Teufelsatem // Corinna Schattauer
Erasmus Emmerich und der zinnoberrote Zinnsoldat // Katharina Fiona Bode [f]
Achibald Leach und das Grauen in Orange // Markus Cremer
Helena Roth und die grasgrüne Seide // Isabelle Wallat
Biggels Gespür für Moos // Andrea Bienek [f]
Marinikum Amethysta // Denise Mildes
Aconitum Napellus - Dunkelblaues Gift // Ashley Kalandur
Ein Traum in Königsblau // Dennis Frey [f]
Das Türkis des vergessenen Sommers // Sabrina Železný
Hellbraun - Leben und Tod // Daniel Schlegel
Die bronzene Silbermünze // Daniel Huster
Die graue Einöde des Vergessens // Fabian Dombrowski


Albenpfeile // Fabian Dombrowski [f]
Das Herz eines Engels // Daniel Schlegel
Tod eines Mädchens // M.W. Ludwig
Eine gute Seele // Robert Friedrich von Cube
Totenopfer // Marie Mittmann
Lavern // Detlef Klewer
Hyperion // Magali Volkmann
Feuer und Schatten // Laura Dümpelfeld [f]
Von Kröt, P. I. - Gegen Gesetz und Hühneraugen // Katharina Fiona Bode [f]
Blutgold // Isabel Schwaak
Wer mit dem Feuer spielt // Nicola N. Ahrens [f]
Wie ich den Nazi-Teufeln in den Arsch trat // Markus Cremer 


Und wenn Euch die Cover des Art Skript Phantastik Verlages und die freien Arbeiten von Art Skript Phantastik Design (klick HIER) gefallen, dann könnt Ihr mich - also Grit Richter - in der Kategorie Bester Grafiker nominieren. 

Aber natürlich sind das nicht alle Kategorien! Weiterhin könnt Ihr Euren Favoriten in den Kategorien Bester deutschsprachiger Roman, Bestes deutschsprachiges Romandebüt, Bester internationaler Roman, Beste Serie, Bestes Sekundärwerk und Beste Internet-Seite wählen. 

Viel Spaß beim abstimmen, ich freue mich über jede Stimme!

Grit

02.05.2016

Wo sind die Damen der Phantastik?


Im vergangenen Monat fand das erste Branchentreffen durch PAN - Das Phantastik Autoren Netzwerk - statt. Autoren, Verlage und alle Arten von Interessenten trafen sich um über die deutschsprachige Phantastik-Szene zu sprechen und zu diskutieren.



PAN auf Facebook

Wenn man drei er erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren auf der Bühne hat (Kay Meyer, Bernhard Hennen und Markus Heitz) dann dauert es nicht lange, bis die Frage kommt "Wo sind denn die Damen der Phantastik?"

Dieser Frage ging Markus Mäurer nach und erstellte in seinem Blog-Beitrag eine Statistik über den Anteil der Frauen in der Phantastik anhand der aktuellen Programme von Piper, Heyne, Bastei/Lübbe Fischer/Tor und Droemer/Knaur. Das Ergebnis ist ernüchternd. Währnd in der Fantasy-Ecke die männlichen Autoren fast immer die Nase forne haben, aber das Ergenis meist noch recht ausgeglichen ist, finden sich in der Science Fiction kaum weibliche Autoren.

Ich habe das zum Anlass genommen selbst mal zu schauen, was bei meinen Autoren los ist. Und komme auf ein komplett gegenteiliges Ergebnis.

Mit den drei Romanen, die dieses Jahr noch erschienen werden, habe ich 7 Romane im Programm. Davon ist nur einer von einem Mann verfasst. Demnach haben wir bei den Romanen eine stolze Frauenqote von 85,71%.

Bei den Anthologien sieht es schon wilder aus. Beim Erstellen der Statistik wurde mir gleich klar, dass der Männeranteil bei Steampunk-Anthologien deutlich höher ist, als bei Dark Fantasy-Anthologien. Nimmt man alle 7 Anthologien zusammen kommt man auf 93 Kurzgeschichten, davon sind lediglich 33 von männlichen Autoren verfasst. Wieder sind die Damen mit 64,52% in der Überzahl.

Allerdings sind mir in dem Zusammenhang schon oft ganz andere Sachen aufgefallen. Während die klassische High-Fantasy (mit Drachen, Elben und Orks) oft von männlichen Autoren dominiert wird, tummeln sich kaum welche bei der Dark Fantasy (mit Vampiren, Gestaltwandlern und Engeln), denn in dieser Ecke wimmelt es nur so von Autorinnen, die sich austoben.

Nach der Statistik und dieser kleinen Marktanalyse frage ich mich wirklich "Was ist denn mit der deutschen Phantastik los?". Können oder wollen die Autorinnen keine High Fantasy schreiben, oder lassen die Verlage sie nicht ran?

Viele Fragen tun sich auf ... aber zumindest kann ich eine beantworten.
Wo sind die Damen der Phantastik?
Tja, offenbar sind sie in Scharen bei mir ^^



Grit
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