27.06.2013

Die ersten Absätze aus "Steampunk 1851"

Das Verlagsprogramm 2013 liegt in den letzten Zügen und geht bald an die Druckerei raus. Grund genug Euch noch ein bisschen anzuheizen! Hier sind, als kleine Leseprobe, die ersten Absätze der Kurzgeschichten aus der Anthologie "Steampunk 1851"!

Viel Spaß beim reinlesen ^^

Steampunk 1851
Mehr Infos auf der Verlags-Website




Das Ende der Fiktion // Denise Mildes
Der Geruch des Todes, das süßlich-faulige Aroma des Unvermeidlichen, hing im Schlafzimmer. Ihr Atem ging flach, ihre Augenlider flatterten der ewigen Dunkelheit entgegen. Sein Blick streifte den Nachttisch: Ein Fläschchen, gefüllt mit etwas Gräulichem, beschwerte bekritzelte Seiten, daneben lag ihre gesprungene Brille. Er beugte sich herab und hauchte ihren Namen. Beim Klang seiner Stimme erstarrten ihre bebenden Lider.  

Monsieur Foucault und das Wesen des Lichts // Sabine Frambach
Nabot hockte auf dem Holzfußboden, spielte an seinen hornigen Zehen und wartete. Monsieur Foucault war vertieft. Er murmelte, während er eine Skizze zeichnete. Immer wieder verrückte er die Kerze, um das Papier besser zu beleuchten. Seit Stunden hatte Nabot keinen Auftrag mehr bekommen. Er gähnte, wischte sich über die gelblichen Augen und reckte die Arme. Wieder betrachtete er seine Zehen, doch solange er auch starrte, sie wurden nicht interessanter. Nabot seufzte. Und auch Monsieur Foucault atmete einen Stoß verbrauchter Luft aus, zerknüllte das Papier und warf es auf den Boden.
 

Lykonium // Marco Ansing
Wundermittel löst Energieproblem
Ein Artikel von Johann Alexander Krieger, Reporter des Hamburger Hansebotens

London – »Lykonium ist das Mittel der Zukunft. Ein Liter lässt Züge hunderte Kilometer reisen, mit fünf Litern können Schiffe den Atlantik überqueren und denken Sie an die Möglichkeiten für Flugmaschinen!«, berichtete Professor Dr. Gaston Dutreil von der Pariser Universität Sorbonne, Inhaber des Lehrstuhls für Angewandte Physik und Technik, am 7. Mai 1851.  

Das Meisterwerk // Andrea Bienek
»Guten Abend, werte Herren. Entschuldigen Sie bitte die Störung. Gehören Sie zum russischen Gendarmerie-Spezialkorps?«
Vasilii Kosloff fragte sich, ob der Mann die Masern hatte. Rote Flecken verteilten sich im pockennarbigen Gesicht und die Haltung deutete auf einen geschwächten Allgemeinzustand hin. Hier war ein Arzt vonnöten und kein Gendarm! Vorsichtshalber rutschte er ein paar Zentimeter von dem Uniformierten weg, während er sich eine Antwort überlegte.
 

R.S.O.C. // Hendrik Lambertus
Die Abendsonne spiegelte sich rot in den 352 Panorama-Fenstern der Crystal Palace. Die gewaltige Kraft von vier 120 Fuß langen Rotoren trieb das Luftschiff hoheitsvoll über den Dächern von London dahin. Seine sieben Decks waren zusammen höher als der Palace of Westminster. Allein das elektrische Licht in allen Räumen verbrauchte stündlich etwa so viel Energie wie drei der riesigen Maschinenfabriken von Manchester.  

Archibald Leach und die Rache des Toten // Markus Cremer
Es war wieder einer dieser Tage, an denen ich Archibald Leach am liebsten mit Vergnügen erwürgt hätte. Aber der Reihe nach. Mein Name ist Sarah Goldberg und ich arbeitete damals bereits seit einigen Jahren mit Archibald zusammen. Gerne würde ich schreiben, dass seine besondere Auffassungsgabe mich bezauberte, doch dies war nicht der Fall. Mehr noch als seine Klugheit und animalische Ausstrahlung faszinierte mich seine außerordentliche Kühnheit. Wenngleich ich nicht sicher bin, ob Kühnheit die richtige Bezeichnung ist. Angstfrei trifft es besser. Ein interessantes Talent, allerdings brachte dieser glatzköpfige Schmock mich damit entweder in Gefahr oder zur Raserei.  

Tote Kaninchen // Luzia Pfyl
»Ah, New York, New York! Endlich sind wir da!«
»Ja, ich kann die Stadt schon von hier riechen.«
Sophie verschränkte die Arme und verzog den Mund. »Jetzt sei nicht so brummig, Lena. New York ist eine große Stadt und du hast eben eine feine Nase.«
 

Der Automat // Fabian Dombrowski
Schnee wehte in das ausgebrannte Zimmer an der Avenue Gambetta. Kurz legte er sich auf die schweigende Staubdecke, auf die Glasscherben, Holzsplitter und Möbeltrümmer. Doch beim nächsten Windstoß wirbelten die weißen Flocken zusammen mit dem Dreck wieder auf. Schwach, aber bestimmt kämpfte sich durch das harsche Wetter die Mittagssonne. Blitzend spiegelte sie sich auf dem menschenähnlichen Bronzekörper des Automaten. Starr, ohne jede Regung, stand er inmitten der Zerstörung, die ein Kanonengeschoss während der Aufstände vor wenigen Jahren angerichtet hatte. 

Die ersten Absätze aus "Masken"

Das Verlagsprogramm 2013 liegt in den letzten Zügen und geht bald an die Druckerei raus. Grund genug Euch noch ein bisschen anzuheizen! Hier sind, als kleine Leseprobe, die ersten Absätze der Kurzgeschichten aus der Anthologie "Masken"!

Viel Spaß beim reinlesen ^^

Masken
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Eitelkeit // Marina Clemmensen
Kenneth stellte den Kragen seines aus der Mode geratenen Gehrocks auf.
Nachdem er einen erneuten Blick in den von schwarzen Wolken beherrschten Himmel geworfen hatte, zog er den Kopf so weit zwischen die Schultern wie es ihm möglich war und spurtete aus dem Hauseingang heraus. Der Nachbar von gegenüber, welcher an seinem Fenster stand und sich das Unwetter von seinem behaglichen Heim aus anschaute, winkte grüßend. Kenneth erwiderte den Gruß mit einem sehr knappen Nicken, während er, mit einer Hand seinen Hut festhaltend, über die Straße rannte.

Der dunkle Prinz // Detlef Klewer
Walzerklänge erfüllten den Raum. Susanne … tanzte. Sie verlor sich in der wiegenden Musik, tanzte so leichtfüßig als habe sie in ihrem ganzen Leben nichts anderes getan. Mit geschlossenen Augen schwebte sie fast über den Tanzboden.

Besessen // Luisa Meißner
Grimmig lauschte Bakari auf das Wehklagen der Frauen, das sich überall im Dorf erhob. »Wir müssen etwas unternehmen«, knurrte er, »erst zerfleischt etwas all die Tiere, die wir jagen müssen, um zu überleben, und nun trifft es sogar unsere Stammesmitglieder. Das war jetzt schon das vierte Mal. Niako war noch ein Kind, verflucht!« Wütend trat er einen Kiesel über den ausgedörrten Boden.

Carmesí // Sabrina Železný
Die Nacht war außergewöhnlich warm; der Duft der Orangenblüten lag wie ein schwerer Schleier über der Stadt. Normalerweise liebte Raquel die bedrückende Süße, atmete sie gern in tiefen Zügen ein. Doch in dieser Nacht war es anders als sonst.

Dämonenmaske // Bianka Brack
Brittany sah versonnen auf den Bildschirm vor sich. Soeben machte sie eine Buchung für ein Pärchen fertig, welches in Las Vegas heiraten wollte. Sie schob ihre Brille ein Stück höher. Durch die Gläser wirkten ihre Augen unnatürlich groß. Doch sie benötigte sie, denn ohne war sie fast blind.

Danse Macabre // Corinna Schattauer
In ihrem Traum hörte sie eine Sirene, ohrenbetäubend laut.
Big Ben schlug Mitternacht. Sie stürzte zu Boden.
Dann wachte sie auf.

Die Maske des Gargoyles // Stefanie Bender
Winter 1886
Der Sturm tobt schon seit Stunden. Eisiger Wind fegt an den Schlossmauern entlang und dringt in jede Ritze des alten Mauerwerks. Die sonst so lebhafte Kleinstadt liegt wie ausgestorben zu meinen Füßen. Vereinzelt halten Kutschen an Haustüren, um auch die letzten Passanten in die sicheren vier Wände zu geleiten. Nach und nach erlischt das Licht hinter den Fenstern der Wohnungen. Vielleicht ist es die Angst, die sie veranlasst, die Häuser zu verdunkeln. Menschen haben immer Angst. Ihre Seelen sind zerfressen von Furcht und Zweifel. Ich spüre, dass der Sturm nur der Vorbote eines harten, langen Winters ist und der verhasste Schnee schon bald auf die Erde niederfallen wird.

Eine Harlekinade // Ellen Kaiser
»Narri!«, schallt es über die Menge. Ich rolle mit den Augen und zwinge mir ein »Narro!« hervor. Warum bin ich noch einmal hier? Ganz bestimmt nicht, weil ich Freude daran habe, verkleideten und nicht verkleideten Narren dabei zuzusehen, wie sie Scheiße bauen und sich besaufen.

Joyce // David Michel Rohlmann
Schwermütig erblickte ich die leuchtenden Kristallfenster des Schlosses, das wie eine weiß gepuderte Krone auf dem Gipfel des Berges thronte. Vor dem nächtlichen Horizont hob sich das Gebäude als bloßer Schemen ab und das dichte Schneetreiben erschwerte zusätzlich die Sicht, sodass ich froh hätte sein sollen, es überhaupt gefunden zu haben.

Baikalsee // Kriss Ruhi
Heute stand Jakob in der Redaktionssitzung vor mir. »Ihr neuer Kollege, Tim Schröder«, hieß es und Jakob grinste mich breit an. Er heißt Jakob, nicht Tim. Ich habe meiner Kollegin gesagt, dass mir schlecht sei und bin gegangen. Sofort. Gerannt. Und habe die Wohnungstür dreimal abgeschlossen. Was soll ich jetzt tun?

Der Tempel der Masken // Alexandra Neumeier
Wer wird er heute sein? Mein Blick streift über Metall und Seide, Holz und Stein, Pappmaché, Porzellan und Glas. Die Fackeln an den Wänden bringen Rubine zu feurigem Leben, spiegeln ihre Flammen auf Bronze. Kristalle werfen regenbogenfarbene Prismen auf matte Lederflächen, und die flackernden Schatten erwecken dunkle Augenhöhlen zum Leben.

Verborgene Düsternis // Markus Cremer
Die ärmliche Hütte lag am Rand der ausgedehnten Zuckerrohrfelder. In ihrer alten Heimat hätte die Hütte gerade für sie alleine gereicht. Jetzt teilte sie sich die windschiefe Unterkunft mit ihrem altersschwachen Bruder Danoo, ihrem Sohn Alifaa und seinem Weib Josepha. Ihr Bruder schnitzte an einer Figur, während sie den mageren Eintopf mit Kräutern aus der Gegend würzte. Sie konnte sich noch an die afrikanische Küste erinnern. Der Geschmack von Affenbrot schien vor ewigen Zeiten verblasst zu sein. Damals war sie die hübsche Buwaani gewesen, die Frau, auf deren Geheiß mehrere Dutzend Krieger ausrückten. Jetzt war sie in der Neuen Welt. Angeblich hatte der Präsident die Sklaverei längst abgeschafft, doch der Präsident kam nicht in ihre Gegend.

Die Geister der vergangenen Welt // Marie H. Mittmann
Dutzende Spiegelscherben schmiegten sich wie Schuppen an Violets Gesicht und glühten im Licht der untergehenden Sonne, während sich hinter ihr bereits der Mond über die Dächer erhob. Zwischen den Hütten der Stadt wurden Lampions entzündet; winzige Farbtupfer in einer Welt aus grauem, kaltem Metall. Windlichter brannten an den Rändern der Brücken, die die Gebäude der fliegenden Stadt miteinander verbanden. Aus dem leuchtenden Orange der Wolken tief unten im Abgrund wurde Pink, dann Violett und schließlich tiefstes Blau.

Was bin ich? // Nina Sträter
Zahllose Scheinwerfer tauchten die Studiobühne in gleißendes Licht, sodass es praktisch unmöglich war, die Zuschauer, die zu Hunderten auf den meterhohen Rängen des großen Saales saßen, zu erkennen. Dennoch wirkte Moderator Urs Wollschläger vollkommen souverän und gelassen, als er die Bühne durch einen schwarzen Samtvorhang betrat, zwischen den beiden bunt dekorierten Tischreihen, die darauf aufgebaut waren, hindurchging und sich mit seinem breiten, ungemein gewinnenden Lächeln vor dem für ihn unsichtbaren Publikum verbeugte. Von einer Sekunde auf die nächste wurde dröhnender Applaus hörbar, als habe jemand einen Schalter umgelegt.

Zeit des Übergangs // An Brenach
Feol Diszuk hasste die Zeit des Übergangs. Doch er hasste sie nicht, weil sich die Sonne drei Wochen nicht mehr zeigte und die Nächte lang und dunkel waren. Er hasste sie, weil sie die Zeit der gesellschaftlichen Verpflichtungen, der Maskenbälle und anderer Veranstaltungen war, bei denen er erscheinen musste. Zudem befahl das religiöse Gebot, sämtliche aggressiven Tätigkeiten wie Jagden oder Wettkämpfe, ja sogar die Gedanken daran, einzustellen. Damit war es im Grunde vorgeschrieben, sich wie ein Mensch zu verhalten, der höflich um Entschuldigung bat, wenn ihm jemand auf den Fuß getreten war, was kein anständiger Dämon jemals tun würde.

Zwischen Diesseits und Jenseits // Katarina Kojic
Ich schlafe nicht, ich schlafe nie, sollten Menschen nicht schlafen?
Aurelie Martine stand am Fenster ihrer Einzimmerwohnung. Ihr Blick war in die Ferne gerichtet, fast so als könnte sie das pulsierende Leben der Metropole ausblenden. Die Lichter der Stadt erhellten den Nachthimmel, kein Stern war zu sehen, nur der Mond leuchtete einsam am schwarzen Firmament.

15.06.2013

Stimmt ab für "Vampire Cocktail" beim DPP

Es ist geschafft!
Heute morgen wurden die Nominierten für den Deutschen Phantastik Preis (DPP) bekannt gegeben. Mit dabei ist die erste Anthologie des Art Skript Phantastik Verlages "Vampire Cocktail".

Doch mit der Nominierung allein ist es nicht geschafft. Es ist ein großer Schritt aber nun wollen wir natürlich das ganz große Ziel und dafür wird Eure Hilfe gebraucht. Stimmt für den "Vampire Cocktail" ab. Es dauert nur ein paar Minuten.

Geht auf der Website des DPP auf den Link Zur Hauptrunde.
Dort gebt Ihr eine gültige eMail-Adresse ein und klickt auf UPDATE. 
Per Mail erhaltet Ihr dann einen ellenlangen Code, den Ihr am besten kopiert und in das Feld einfügt. Dann wieder auf UPDATE klicken und schon seit Ihr auf der Abstimm-Seite. 
Nun könnt Ihr über ein Drop-down-Menü unter den nominierten auswählen. Also auf jeden Fall bei Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung den "Vampire Cocktail – Geschichten aus der Vampirwelt (Art Skript Phantastik)" wählen und wieder auf UPDATE klicken. 

Ihr kennt die Anthologie "Vampire Cocktail" nicht?
Dann gibt es hier einige Infos dazu: 
Gesamtgestaltung: Grit Richter
Seitenzahl: 288
Preis: 11,80 €
ISBN: 978-3-9815092-5-0
Zu kaufen bei:
Amrûn oder Amazon


Der Trailer:


Dies hier sind die vertretenen Geschichten: 
Bittersüß wie Absinth | Stefanie Mühlsteph | Hörbuch
Legenden | Denise Mildes
Unter dem Nebelmond | Michael Zandt
Fang mich, wenn du kannst | Diana Scott
Kleiner Zauber | Sabine Frambach
Auf dem Weg zum Mars trink ich nie Bloody Mary | Bianka Brack
Bloody Brain | Markus Heitkamp
Neonnacht | Alessandra Reß
Pisco Sour, Pishtaco Sour | Sabrina Železný
Blutcocktail | Stefanie Bender
Insiderwissen inklusive | Sigrid A. Urban
Garvamore, der beste Single Malt der Welt | Nina Sträter
Spielhölle | Olaf Lahayne
Miami Nights | Leonie Sielska
Der perfekte Cocktail | Jana Oltersdorff
Der Gast ist König | Sven Linnartz


Und hier sind ein paar Links zu Bloggern, die das Buch gelesen und bewertet haben:
Lesen und mehr

Grimoires
Happy End Bücher
Wolke Sieben
RPzine
LiteraTopia
Horror und Co.
Biblio Fantastica
Inflagranti Books
FictionFantasy

Ihr möchtet Euch selbst ein Bild von der Anthologie machen?
Auch kein Problem, kaufen könnt Ihr das Buch bei Amazon (da gibt es auch noch einige Rezensionen dazu) sowie auf der neuen Plattform für Klein- und Selbstverlag Amrûn und im Buchhandel Eures Vertrauens.

Ihr habt noch weitere Fragen zu der Anthologie?
Immer raus damit!

Liebe Grüße
Grit

07.06.2013

Trailer zu den Anthologien "Masken" und "Steampunk 1851"


Ende Juli 2013 erscheint das neue Programm des Art Skript Phantastik Verlages. Hier gibt es schon jetzt einen kleinen Vorgeschmack auf die zwei Anthologien "Masken" und "Steampunk 1851".

Alle Bücher des Verlages könnt Ihr jetzt schon auf Amrûn (vor)bestellen.



05.06.2013

Alessandra Reß liest aus "Vor meiner Ewigkeit"

Am 01. und 02. Juni fand in Koblenz das Kaleidoskop Festival statt. Zu diesem Anlass laß Alessandra Reß zum ersten Mal aus ihrem Debüt-Roman "Vor meiner Ewigkeit". Das Buch erscheint Ende Juli 2013 und kann schon jetzt bei Amrûn oder Amazon vorbestellt werden.


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