Autoren Profil // Christina M. Fischer

Heute auch im Autoren Profils Christina M. Fischer.
Die 32jährige ist gelernte Schneiderin und lebt mit Mann und Kind in Bayern. Seit Ende 2009 ist sie Mitglied bei BookRix und veröffentlichte dort bisher 18 Bücher und Kurzgeschichten. Darunter auch Dämonenbraut. Außerdem hält sie auf ihrer Facebook-Seite die Leserinnen und Leser auf dem Laufenden.
Nun überlasse ich Ihr das Wort. Christina, was möchtest du deinen potenziellen Fans und Lesern gerne über dich und Dämonenbraut erzählen?

Lesen war und ist meine Welt! Anders als viele Mädchen meines Alters habe ich meine Nase schon früh in Büchern vergraben. Angefangen mit den Märchen der Gebrüder Grimm oder den Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht steigerte ich mich im Alter von vierzehn Jahren zu Fantasybüchern. Damals gehörten Robin Hobb, Dave Duncan und David Eddings zu meinen Lieblingsautoren, doch ich bin kein Mensch, der sich auf einen Geschmack festlegen lässt. Mit dem Erwachsenwerden ging auch ein Wandel in mir vor der das Lesen betraf, denn ich fing an auch andere Genres zu bevorzugen. Mein erstes Buch von Stephen King war Todesmarsch, welches er unter einem Pseudonym schrieb. Den ersten Krimi, der mich richtig packte, stammte aus der Feder von Sidney Sheldon und im Laufe der Jahre gesellten sich noch weitere Autoren und Genres dazu.

Die Mumie von Anne Rice hatte mich damals so sehr fasziniert, dass ich unbedingt meine eigene Liebesgeschichte schreiben wollte, was ich auch mit vierzehn Jahren getan habe. Sie war ziemlich… *hüstel* schlecht, aber ich habe nicht aufgegeben und festgestellt, dass ich mich im Lauf der Jahre allmählich verbessern konnte.

Meist entsteht bei mir eine Idee, wenn ich mir einen Kinofilm ansehe, oder wenn ich ein Lied höre. Sogar gut gemachte Werbung scheint mich zu inspirieren. Was mich packt, sind nicht alleine die Bilder oder die Klänge, sondern vielmehr die Gefühle, die ich in den Momenten habe, wenn ich mir den Film anschaue oder das Lied anhöre.

Das Entstehen von Dämonenbraut ist eindeutig einem Trailer des Onlinespiels Hellgate London zu verdanken. Die Idee von einem Kampf zwischen Dämonen und Menschen mag nicht neu sein, aber man kann sehr vieles daraus machen. Ob man sich nach unserer Dämonenhierarchie richtet, oder eine andere erfindet, diese Aspekte können unzählige spannende Geschichten hervorbringen. Mir persönlich gefiel es besser, eine eigene Dämonenwelt zu erschaffen, etwas völlig Neues. Ich fand es faszinierend über eine Frau zu schreiben, die in der Lage ist, solche grausamen Wesen an sich zu binden und über sie zu gebieten. Eine genaue Vorstellung von dem Buch hatte ich nicht. Ich wusste in etwa wie es beginnen und auch wie es enden sollte. Der ganze Rest kam während des Schreibens. Auch muss ich gestehen, dass Bash und Richie, - meine Lieblingsfiguren in dem Buch -, eher zufällig entstanden. Sie waren nicht geplant, doch an der Stelle, als ich von ihnen schrieb, schien etwas in meinem Inneren instinktiv die Entscheidung zu treffen aus ihnen mehr zu machen als nur oberflächliche Dämonen.

Was mir aber relativ schnell klar wurde war, dass es sich bei Dämonenbraut um einen Dreiteiler handeln sollte, trotzdem wollte ich, dass der erste Band in sich abgeschlossen ist. Und ich möchte den Fortlauf der gesamten Haupthandlung auf diese drei Bände verteilen, jedoch nur einen Schritt nach dem anderen. Alle Bücher der Trilogie sollen eine eigene Geschichte haben und dennoch miteinander verknüpft sein.
 

Wie Dämonenbraut bei den Lesern ankommen wird, ist entscheidend dafür ob es als Einzelband oder als Trilogie erscheinen wird. Vorerst jedoch kann ich es gar nicht erwarten mein erstes, eigenes Buch in den Händen zu halten und ich freue mich auf zukünftige Kritiken und Anregungen.

Vielen Dank an Christina M. Fischer für diese spannenden Einblicke. 

Bildquelle: Art Skript Phantastik Verlag